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Die Renaissance - Das Korsett im 16 Jahrhundert
Die ersten Belege für die tatsächliche Existenz des Korsetts kommen aus dem 16. Jh. Das Korsett wurde einer steifen Rüstung eines Mannes nachempfunden, welche damals auch zu besonderen Anlässen getragen wurde. Man versuchte ein passendes Gegenstück der starken Rüstung des Mannes für die Frau zu entwerden. Durch den Hohen Aufwand, welchen die Herstellung eines Korsett erforderte war das Korsett ausschließlich der wohlhabenderen Bevölkerung vorenthalten. Für ein Korsett wurden damals fein gewebten und gefärbten Stoffen verwendet. Auch ein sehr charakteristisches Merkmal dieser Zeit war, dass die Brust mit dem Korsett nicht hervorgehoben, sondern eher plattgedrückt wurde, was damals als vornehm galt. Auch die Taillen waren zu dieser Zeit nicht so extrem eng. Das Korsett war damals mit Fischbein versteift, und ließ nur sehr wenig Bewegungsfreiraum. Die Grundform der Korsetts waren zu dieser Zeit eher kegelförmig, und meistens wurde das Korsett in Kombination mit weiten Reifröcken getragen, was die enge Taille nochmals mehr betonen sollte.
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