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Das Korsett im 19. Jahrhundert
Das Korsett kam wieder in Mode. Neben er Biedermeiermode des Volkes gab es beim Adel und Geldadel eine Mode-Entwicklung, welche sehr an die Rokoko-Zeit erinnerte. Die wohl bekannteste Korsettträgerin der Historie ist Sissi, Kaiserin Elisabeth von Österreich. Sie ist selbst heute noch bei vielen Menschen eine Person, die sofort mit Korsett und enger Taille in Verbindung gebracht wird, obwohl es neben Sissi noch weitere ehrgeizige Korsett Trägerinnen, wie z.B. Kaiserin Eugenie aus Frankreich. Auch begann allmählich die industrielle Revolution, in welcher neue Schließmechanismen und insbesondere Metallösen für das Korsett entwickelt wurden. Auch wurden die ersten Nähmaschinen erfunden. Dieser enorme Vorteil durch die Zeitersparnis, da früher jedes Loch sehr aufwendig von Hand umnäht werden musste machte es möglich haltbarere Korsetts nun in größeren Mengen zu fertigen. Der Preis sank, und jeder Bürger, der nicht völlig arm war konnte sich ein Korsett leisten und tat dies in der Regel auch. Es gab alleine im Stuttgarter Raum über 5000 Korsettmacher zu dieser Zeit, um die enorme Nachfrage zu bändigen. Das Korsett wurde zum Symbol für Ehrbarkeit und Hochachtung. Das Korsett war ein fester Bestandteil einer jeden gesellschaftlichen Veranstaltung.
Auch das Herrenkorsett gab es zu dieser Zeit. Auch wenn es hierbei weniger um die Taillenreduktion, als um die gerade, aufrechte Haltung ging, welche mit einem Korsett erreicht wurde
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